MISSSTÄNDE IN VIELEN REITSTÄLLEN

 

PRESSEMITTEILUNG 02.05.2017

 

Auf der Homepage der Deutschen Reiterlichen Vereinigung e.V. (FN) steht unter "Pensionspferdehaltung/Was sind die Ansprüche des Pferdes?" unter anderem: "Das Pferd steht im Mittelpunkt der Pensionspferdehaltung und somit auch seine Ansprüche und Bedürfnisse."

 

Fast täglich erhält die Pferdeschutz-Initiative 2015 Hinweise über katastrophale Zustände in Reitställen. Die  Realität in vielen Reitställen, übrigens auch bei FN-geprüften Pensionsbetrieben, die mit dem FN-Grundschild-Pferdehaltung gekennzeichnet sind, sieht leider beispielsweise so aus: profitgierige Reitanlagenbetreiber, schimmeliges Heu und Stroh, dreckige Boxen, fehlende oder gesperrte Weiden, schlechte Böden in den Reithallen und auch auf den Außenplätzen. Aber auch vermeidbare Krankheiten und Verletzungen sowie nicht selten sogar Todesfälle sind Alltag in vielen Reitställen. Die häufigste Krankheit und Todesursache bei Pferden ist die Kolik, sie entsteht unter anderem durch fehlerhafte Fütterung.

 

Damit das Pferd tatsächlich im Mittelpunkt der Pensionspferdehaltung steht, fordert die Initiative die FN auf, die Voraussetzungen für den Erhalt des FN-Grundschilds-Pferdehaltung und die Anzahl der Kontrollen der FN-geprüften Pensionsbetriebe, kritisch zu überprüfen. Wurde zum  Beispiel nach erfolgreicher Prüfung ein Pensionsbetrieb mit dem FN-Grundschild-Pferdehaltung gekennzeichnet, erfolgt eine Wiederbesichtigung des Betriebes erst nach drei Jahren sowie gegebenenfalls eine Vertragsverlängerung.

 

Um die Missstände endlich abstellen zu können, fordert die Pferdeschutz-Initiative 2015 aber auch erneut die Politik auf, dringend die gesetzlichen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass die Anzahl der Kontrollen durch die Behörden von privaten und gewerbsmäßig betriebenen Reitställen erheblich erhöht werden.  Außerdem muss die Qualität der Kontrollen verbessert werden.

 

"Kontrollen müssen grundsätzlich unangemeldet durchgeführt werden", so Brigitte Kübbeler, Sprecherin der bundesweit tätigen Pferdeschutz-Initiative 2015, "in der Regel werden die Kontrollen vorher angemeldet und sind somit wirkungslos für das Aufdecken von Missständen."

 

 


VERZICHT AUF PFERDE IN KARNEVALSUMZÜGEN

 

 

PRESSEMITTEILUNG 02.02.2017

 

Wegen eines Sturmtiefs wurde im vorigen Jahr auf die Teilnahme von Pferden im Kölner Rosenmontagszug verzichtet. Der Stimmung aller Beteiligten hat das keinen Abbruch getan. Und das zeigt deutlich, dass die Zuschauer und die Teilnehmer auch ohne Pferde ihren Spaß hatten.

 

Die bundesweit tätige Pferdeschutz-Initiative 2015 appelliert jetzt also erneut an die Veranstalter und Teilnehmer, grundsätzlich in den Karnevalsumzügen (aus Tierschutzgründen und Sicherheitsgründen) auf den Einsatz von Pferden zu verzichten und natürlich auch an die zuständigen Behörden, den Einsatz von Pferden zu verbieten.

 

Das übliche Argument der Veranstalter und Behörden, dass die Reiter und auch die Pferde gut vorbereitet sind, entspricht leider nicht der Realität. Das reiterliche Können der teilnehmenden Reiter ist oft sehr mangelhaft. Zudem bedeutet die Vorbereitung auf die Karnevalsumzüge für die Pferde nur zusätzlichen Stress.

 

Pferde sind ein hohes Sicherheitsrisiko, immer wieder gibt es durch den Einsatz zahlreicher Pferde Verletzungen bei den Teilnehmern der Umzüge sowie bei den Zuschauern und auch bei den Pferden. Pferde können beim geringsten Anlass erschrecken, steigen, scheuen, austreten, in Panik geraten, durchdrehen und unkontrolliert davonstürmen. Dadurch gefährden sie sich, ihren Reiter und andere, ihr Einsatz ist unverantwortlich. Selbst gute und erfahrene Reiter können in brenzligen Situationen Unfälle nicht verhindern.

 

"Von Natur aus sind Pferde Fluchttiere", sagt Brigitte Kübbeler, Sprecherin der Pferdeschutz-Initiative 2015, "die Flucht ist ihr Naturell, blitzschnell reagieren sie und können durchgehen."

 

Die  Pferdeschutz-Initiative 2015 hatte bereits im vorigen Jahr durch die Aufforderung, den Einsatz von Pferden in Festumzügen zu verbieten unter anderem im Vorfeld des Rosenmontagszugs in Mainz Erfolge erzielt, weil ein Gestüt keine Pferde mehr zur Verfügung gestellt hat.

 

 


VERBOT VON SILVESTER-FEUERWERK IN DER NÄHE VON REITSTÄLLEN

 

PRESSEMITTEILUNG 03.12.2016

 

Mit Feuerwerk wird das neue Jahr begrüßt. Während viele Menschen dem knallenden Silvester-Feuerwerk gerne zuschauen, sehen Pferdebesitzer der Knallerei an Silvester mit Sorge entgegen.

 

Pferde sind Fluchttiere! Silvester werden Pferde durch das Silvester-Feuerwerk in Stress, in Angst und auch in Panik versetzt. Es kann zu Koliken kommen, aber auch, wenn die Pferde in Panik geraten, zu Unfällen. Und das bedeutet hohe Verletzungsgefahr.

 

Weil die explodierenden Feuerwerkskörper, die mit lautem Zischen ihre vielen Funken versprühen und die farbigen, hellen Lichter und hellen Blitze am Nachthimmel den Pferden Angst machen, fordert die Pferdeschutz-Initiative 2015, aus Pferdeschutzgründen und auch wegen der Brandgefahr, ein Feuerwerksverbot in der Nähe von Reitställen.

 

Brigitte Kübbeler, Sprecherin der bundesweit tätigen Pferdeschutz-Initiative 2015, sagt: "Menschen, die Feuerwerkskörper in der Nähe von Reitställen abfeuern, handeln verantwortungslos. Das tut man den Pferden nicht an!"

 

Laut der "Ersten Verordnung zum Sprengstoffgesetz (1. SprengV), § 23, (1)" ist das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern verboten.

 

Die Pferdeschutz-Initiative 2015 fordert den Gesetzgeber auf:  Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände auch in unmittelbarer Nähe von Reitställen zu verbieten.

Desweiteren appelliert die Pferdeschutz-Initiative 2015 an alle Betreiber von Reitställen sowie an alle Reitvereine, den Bürgermeister oder die zuständige Behörde ihrer Gemeinde oder Stadt aufzufordern, die Silvester-Knallerei, in der Nähe von Reitställen zu verbieten.

 

 


"FÜHRERSCHEIN" FÜR DEN KAUF EINES PFERDES

 

 

 PRESSEMITTEILUNG 24.09.2016

 

Im Tierschutzgesetz heißt es unter § 2, 3.: "Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen". Trotzdem kann jeder ohne jegliche Qualifikation ein Pferd kaufen. Manchem Pferdekäufer ist noch nicht einmal der Zeit- und Kostenaufwand, der mit der Haltung eines Pferdes verbunden ist, bewusst - die Pferde sind dann die Leidtragenden.

 

Grundvoraussetzung für den Kauf eines Pferdes sollte unbedingt das notwendige Wissen des Käufers rund ums Pferd, aber auch reiterliches Können sein, was jeder Käufer mit einem Ausweis bzw.  einer Erlaubnis für den Pferdekauf (ausgestellt nach einer bestandenen theoretischen sowie praktischen Prüfung) nachweisen muss. Reiten zählt zu  den gefährlichsten Sportarten und nur das notwendige Wissen, das man auch in der Praxis umsetzen kann, ist sowohl Unfallverhütung sowie ein optimaler Pferdeschutz.

 

"Der Käufer eines Pferdes hat neben der vollen Verantwortung für das Lebewesen Pferd auch die volle Verantwortung zur Unfallverhütung, er darf weder sich noch andere gefährden", mahnt die Sprecherin der Pferdeschutz-Initiative 2015 Brigitte Kübbeler, "aber das funktioniert tatsächlich nur, wenn der Pferdekäufer das erforderliche Wissen hat und dieses auch nachweisen muss - gefordert ist hier der Gesetzgeber."

 

Und deshalb fordert die Pferdeschutz-Initiative 2015 die Politik dringend auf, unbedingt die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu schaffen, damit Pferdekäufer nicht weiterhin ohne jegliche Qualifikation ein Pferd kaufen können. Es ist erforderlich, dass im Tierschutzgesetz § 11 als weiterer Punkt "Kauf von Pferden" aufgenommen wird, dass nur diejenigen ein Pferd kaufen können, die auch die notwendige Qualifikation haben.

 

 


GUTER START

 

PRESSEMITTEILUNG 04.07.2016

 

Die bundesweit tätige Pferdeschutz-Initiative 2015 hatte es sich bei ihrer Gründung vor einem Jahr zur Aufgabe gemacht, die Öffentlichkeit über das Leiden der Pferde, welches weit verbreitet und auf gar keinen Fall zu akzeptieren ist, aufzuklären und zu sensibilisieren. "Durch die vielen Berichte in den Medien über die Pferdeschutz-Initiative 2015 ist uns das als neue Initiative auch sehr gut gelungen", so  die Sprecherin der Pferdeschutz-Initiative 2015 Brigitte Kübbeler.

 

Die Pferdeschutz-Initiative 2015 hatte mit der Aufforderung, den Einsatz von Pferden in Festumzügen aus Sicherheitsgründen zu verbieten - unter anderem im Vorfeld des traditionellen Warnemünder Festumzuges sowie des Rosenmontagszuges in Mainz - Erfolge erzielt, weil teilweise auf Pferde in den Umzügen verzichtet wurde.

 

Darüberhinaus konnte die vor einem Jahr gestartete Initiative erreichen, dass in einigen Bundesländern Kleine Anfragen wegen den Missständen in den Reitställen an die jeweiligen Landesregierungen gestellt wurden.

 

Wichtige Ziele der Pferdeschutz-Initiative 2015 sind vor allen Dingen, dass die Anzahl der Kontrollen durch die Behörden von privat und gewerbsmäßig betriebenen Reitställen auf Einhaltung der tierschutzrechtlichen Vorschriften erhöht werden, und dass die "Leitlinien zur Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzgesichtspunkten" als rechtlich verbindliche Regelung in das Tierschutzgesetz aufgenommen werden. Mittlerweile wurde wegen der Aufnahme der Leitlinien in das Tierschutzgesetz eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung gestellt.

 

Die wichtigste Aufgabe der Pferdeschutz-Initiative ist aber, nach wie vor, auf die erschreckenden Zustände in vielen Reitställen aufmerksam zu machen, um dadurch die Situation für die Pferde, aber auch für die Pferdebesitzer, zu verbessern.

 

Die Pferdeschutz-Initiative 2015 wird auch in Zukunft gegen die vorgenannten Missstände kämpfen und immer und immer wieder auf diese Missstände aufmerksam machen.

 

 


AUFFORDERUNG AN DEN BUNDESLANDWIRTSCHAFTSMINISTER SCHMIDT: DIE LEITLINIEN ZU PFERDEHALTUNGEN IN DAS TIERSCHUTZGESETZ AUFZUNEHMEN

 

PRESSEMITTEILUNG 05.04.2016

 

Die Pferdeschutz-Initiative 2015 findet die "Leitlinien zur Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzgesichtspunkten", herausgegeben vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV), wichtig, weil sie die Basis für die Eigenkontrolle der Pferdehalter sind und außerdem den für die Durchführung des Tierschutzgesetzes zuständigen Behörden bei ihrer Aufgabenerfüllung helfen.

 

Die oft katastrophalen Zustände in den Reitställen und die damit verbundene Häufigkeit von Erkrankungen, Verletzungen, Dauerschäden und sogar Todesfällen von Pferden zeigen, dass diese Leitlinien aber von vielen Pferdehaltern nicht eingehalten werden. Deshalb und weil die Leitlinien nicht rechtsverbindlich sind, hat die Pferdeschutz-Initiative 2015 den zuständigen Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Christian Schmidt, aufgefordert, die "Leitlinien zur Beurteilung von Pferdehaltungen unter Tierschutzgesichtspunkten" als rechtlich verbindliche Regelung in das Tierschutzgesetz aufzunehmen.

 

Darüberhinaus muss die Anzahl der Kontrollen durch die Behörden von privat und gewerbsmäßig betriebenen Reitställen auf Einhaltung der tierschutzrechtlichen Vorschriften erhöht werden und es sind grundsätzlich nur qualifizierte und unangemeldete Kontrollen durchzuführen.

 

Die Pferdeschutz-Initiative 2015 hatte die zuständigen Minister der deutschen Bundesländer bereits dazu aufgefordert, die Quantität und Qualität der Kontrollen durch die Behörden zu verbessern. Die Aufforderung der Pferdeschutz-Initiative 2015 wurde aber von den meisten zuständigen Ministern mit der Begründung abgelehnt, dass die Kontrolldichte der Pferdebetriebe ausreichend ist. Weil aber nach wie vor die Dienstleistungen von Pferdebetrieben oft mangelhaft und nicht pferdegerecht sind, wird sich die Pferdeschutz-Initiative 2015 auch weiterhin dafür einsetzen, dass die Kontrollen verbessert werden.


VERBOT VON PFERDEN IN KARNEVALSUMZÜGEN

PRESSEMITTEILUNG 08.01.2016

 

Die Vorbereitungen für die Karnesvalsumzüge laufen in diesen Tagen auf Hochtouren. Für Sicherheit und Ordnung wird im Vorfeld und natürlich auch während der Karnesvalsumzüge alles getan. Aber trotzdem gibt es jedes Jahr bei den Karnevalsumzügen durch den Einsatz zahlreicher Pferde immer wieder Verletzungen bei Zuschauern, Teilnehmern der Umzüge sowie auch bei den Pferden. Und das ist vermeidbar.

 

Pferde sind Fluchttiere; ihr Einsatz ist also unverantwortlich! Für Pferde ist der Karnevalsumzug purer Stress. Und weil der Stress für die Pferde zu hoch ist, treten häufig bei den Pferden Koliken auf, die sogar zum Kreislaufversagen und in der Folge zum Tod der Pferde führen können.

 

Da ein Verbot längst überfällig ist, hat die Pferdeschutz-Initiative 2015 die zuständigen Behörden aufgefordert, den Einsatz von Pferden in den Karnevalsumzügen, der für die Pferde und auch für die Menschen gefährlich ist, aus Sicherheitsgründen zu verbieten.

 

 

 


ROLLKUR IST TIERQUÄLEREI

PRESSEMITTEILUNG 27.11.2015

 

Die bundesweit tätige "Pferdeschutz-Initiative 2015" macht darauf aufmerksam, dass im Reitsport nicht nur im Spitzensport (Dressurreiten, Springreiten, Westernreiten), sondern auch im Breitensport immer häufiger die tierquälerische Rollkur als Ausbildungsmethode und Trainingsmethode angewendet wird. Mittlerweile haben sich Bereiter sowie Reitlehrer und sogar auch viele Freizeitreiter diese Ausbildungsmethode und Trainingsmethode bei den Spitzensportlern abgeguckt.

Die Pferdeschutz-Initiative 2015 prangert jegliche Form der Rollkur (Hyperflexion), Low-Deep-Round (LDR) als Tierquälerei an. Die erzwungene tiefe, enge Hals- und Kopfhaltung, bei der das Pferd mit den Nüstern beinahe die Brust berührt (der Hals des Pferdes aufgerollt wird), ist nicht nur sehr unnatürlich sowie schmerzhaft, denn die Überdehnung des Halses kann zu Gesundheitsschäden führen wie zum Beispiel: Schädigung von Gelenken, Sehnen, Muskeln. Aber unter anderem wird auch der Rachenraum des Pferdes so sehr verengt, dass das dem Pferd die Luft raubt. Außerdem wird durch die erzwungene, unnatürliche Haltung das Sichtfeld des Pferdes sehr beeinträchtigt.

Diese gewaltsame, tierschutzwidrige Reitweise, bei der der Willen des Pferdes gebrochen wird, ist nicht akzeptabel und muss endlich aufhören. Die Pferdeschutz-Initiative 2015 fordert die Politik und die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) auf, die Pferde vor jeglicher Form der Rollkur zu schützen.

 

 


AUFFORDERUNG AN DIE ZUSTÄNDIGEN MINISTER DER BUNDESLÄNDER: KONTROLLEN DER REITSTÄLLE VERBESSERN

PRESSEMITTEILUNG 03.09.2015

Die "Pferdeschutz-Initiative 2015" hat die zuständigen Minister der deutschen Bundesländer aufgefordert, die Anzahl der Kontrollen von privat oder gewerbsmäßig betriebenen Reitställen auf Einhaltung der tierschutzrechtlichen Vorschriften zu erhöhen sowie grundsätzlich nur qualifizierte und unangemeldete Kontrollen durchzuführen.


Die Dienstleistungen von Pferdebetrieben sind oft mangelhaft und nicht pferdegerecht. Obwohl es das Tierschutzgesetz gibt, halten sich leider viele Betreiber von Pferdebetrieben nicht daran. Dieses Fehlverhalten der Betriebe ist schlimm für die Pferde, aber auch für die Pferdebesitzer unerträglich und häufig mit hohen Tierarztkosten verbunden.


Die Behörden sind immer wieder desinteressiert und spielen die oft katastrophalen Zustände in den Reitställen herunter.


Deswegen fordert die "Pferdeschutz-Initiative 2015", dass die Anzahl und Qualität der Kontrollen erheblich erhöht werden muss.



Gründung Pferdeschutz-Initiative 2015

PRESSEMITTEILUNG 15.06.2015

 

Jetzt neu gegründet wurde die bundesweite "Pferdeschutz-Initiative 2015", um die Öffentlichkeit über das Leiden der Pferde, welches weit verbreitet und auf gar keinen Fall zu akzeptieren ist, endlich aufzuklären sowie zu sensibilisieren.

 

Alltag in vielen deutschen Reitställen sind vermeidbare Krankheiten und Verletzungen sowie nicht selten sogar Todesfälle.

 

Den Sportverbänden sind die Missstände bekannt. Aber die Missstände in der Pferdehaltung und im Pferdesport werden totgeschwiegen, weil die Verbände die Interessenvertreter der Betreiber von Pferdebetrieben und der Sportreiter sind. Die Tierschutzvereine sind oft überfordert oder haben kein Interesse an Pferden. Die Behörden sind immer wieder desinteressiert und spielen die oft katastrophalen Zustände in den Reitställen herunter.

 

Deswegen fordert die "Pferdeschutz-Initiative 2015" unter anderem mehr Kontrollen und vor allen Dingen unangemeldete Kontrollen von privaten und gewerbsmäßig betriebenen Reitställen auf Einhaltung der tierschutzrechtlichen Bestimmungen, um Missstände endlich abstellen zu können. Ebenfalls gefordert wird die Einführung eines Melderegisters, damit die Todesursache dokumentiert werden muss.

 

Die "Pferdeschutz-Initiative 2015" wird natürlich viel Staub aufwirbeln. Aber die Initiatoren Brigitte und Dieter Kübbeler sind das ja schon gewöhnt. Aufgrund ihres Pferdeschutzbuches AUFGESESSEN (www.mv-buchhandel.de/Sachbuch/Familie und Freizeit), das die schöne heile Pferdewelt so beschreibt, wie sie in Wirklichkeit ist, bekommen sie schon länger Gegenwind von denjenigen deren Praktiken sie im Interesse der Pferde und der Pferdeliebhaber kritisieren.

 

Mittlerweile haben die Initiatoren erreicht, dass in einigen Bundesländern Kleine Anfragen (Missstände in den Reitställen) an die jeweiligen Landesregierungen gestellt wurden.